Warmensteinach (Bayern)
Bergbauweg
auf den Spuren der Bergleute in Oberfranken
Der Bergbau und die damit verbundenen Gewerbe der Eisenverarbeitung gehörten, ebenso wie die Glasherstellung, zu den einstigen Haupterwerbszweigen im oberen Steinachtal. Schmelzöfen und Hammerwerke säumten die Ufer der Steinach, die als Energielieferant diente. Noch heute finden sich an den Hängen des oberen Steinachtals mannigfache Spuren der einstigen Bergwerke.
Der bergbauhistorische Wanderweg „Auf den Spuren der Bergleute – Der historische Bergbau am Mittelberg im oberen Steinachtal“ entstand mit finanzieller Unterstützung des Freistaats Bayern als Beitrag zum Geopark Bayern-Böhmen. Er führt zu den Stollen und Schächten des ehemaligen Flussspat- und Eisenerzabbaus am Mittelberg; elf Stationen erläutern neben der Technik des historischen Bergbaus auch Geschichtliches und die Geologie der Region. Der Weg ist etwa 3,2 km lang, der Höhenunterschied beträgt rund 130 m.
Im Rahmen des gemeinsamen Projekts der Partnerstädte Žlutice und Warmensteinach wurde der Weg revitalisiert und um neue Stationen zum Bergrecht, zu den Lebensbedingungen der Bergleute und zu örtlichen Sagen erweitert.
Stationen
Übersichtstafel (Freizeithaus)
Einführung und Wegkarte
Hammerwerk und Schneidmühle
Erzverarbeitung im Hammerwerk
Ehemaliger Gasthof Löchleinstal
das Zechenhaus und seine Geschichten
Mühlbach
Fledermäuse und Stollenmundloch
Mittlerer Tagstollen
Flussspat, Feuersetzen und Geleucht
Großes Bergloch
Schachtabteufen und Geologie des Mittelbergs
Pingen
wie Pingen entstehen
Großer Ausbiss
Erzsuche und Entstehung der Lagerstätte
Große Pinge
eingestürzter Schacht und alte Hohlwege
Oberer Stollen Kropfbachtal
der Stollen und benachbarte Reviere
Grenzsituation
drei Ortsteile und Landesgrenzen