Henkerpfad
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10.

Bergbauweg · Station

Pingen

Eine Pinge (manchmal auch Binge) ist eine Vertiefung im Boden, die auf den Bergbau zurückzuführen ist. Man unterscheidet zwei Arten von Pingen.

Einfacher Tagbau

Die einfachsten Formen von Pingen entstanden durch Schürfe und Abbaue an der Erdoberfläche. Die Bergleute folgten dem erzhaltigen Gestein. Zurück blieben Vertiefungen und mehr oder weniger deutliche Aushubhügel. Zu diesen Formen gehören auch die meisten Pingen hier am Mittelberg (1).

Tagbruch durch Stollenbau

Die zweite Art von Pingen geht auf den Abbau der Erze in Stollenbauweise in geringer Tiefe zurück (2). Durch Einbruch des Stollens entstanden an der Oberfläche Einsturzformen. Die Pingen, die auf das Einbrechen des Deckgebirges zurückgingen, nennt man auch Tagbruch (3).

Durch Witterungseinflüsse und Erosion veränderten sich die Oberflächenstrukturen oft derart, dass es heute nicht immer möglich ist, die Pingen der einen oder anderen Art zuzuordnen.

Die Texte entsprechen der Entwurfsfassung der Tafeln und können sich noch ändern.

Die Tafel an der Station

Die Tafel an der Station: Pingen
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Über das Projekt

Lasst uns gemeinsam den Weg beschreiten, der zwei gegensätzliche Themen verbindet: einerseits das mittelalterliche Henkersrecht in Žlutice und die Atmosphäre der Vergangenheit, die in dieser Region unauslöschliche Spuren hinterlassen hat, andererseits Entspannung und Erholung inmitten der Natur, die geistigen Ausgleich, aber auch Versöhnung mit den grausamen Taten bietet, die hier einst stattfanden.

Mehr über Projekt

Partner

Stadt Žlutice
Gemeinde Warmensteinach
Euregio Egrensis

Finanzierung

Europäische Union: INTERREG Bayern – Tschechien 2021–2027, Kleinprojektefonds
Stadt Žlutice – Gemeinde Warmensteinach

BYCZ-SPF00641

Kofinanziert von der Europäischen Union.

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