Bergbauweg · Station
Oberer Stollen Kropfbachtal
Hinter dem Stolleneingang liegt der gut 100 Meter lange „Obere Stollen Kropfbachtal“. Dieser diente einst als Entwässerungs- und Sondierstollen dem Bergbau, heute hat er als Lebens- und Rückzugsraum eine wichtige Funktion für den Artenschutz.
Der Stollen ist Teil eines größeren Abbaugebietes, zu dem auch die „Große Pinge“ und der Hohlweg bei Tafel 9 sowie weitere, heute unzugängliche Stollen gehören.
Benachbarte Bergbaureviere
Warmensteinach befindet sich im Herzen des einstigen Bergbaus im Fichtelgebirge. Die Erzgänge erstrecken sich parallel zu seinem Westrand. Westlich liegt das Goldkronacher Bergbaurevier mit seinen Besucherbergwerken „Name Gottes“ und „Schmutzlerzeche“ sowie dem „Humboldt-Bergbauweg“. In Goldkronach selbst befindet sich das Goldbergbaumuseum. Im Osten schließt sich das Fichtelberger Eisenerzrevier mit seinem Besucherbergwerk „Gleißinger Fels“ an.
Während südlich gelegene Eisenerzabbaue an der Iskara bei Sophienthal nicht mehr zugänglich sind, kann im Norden die Entwässerung eines größeren Abbaufeldes beim „Stollenbrunnen“ östlich von Bischofsgrün betrachtet werden.
Die Texte entsprechen der Entwurfsfassung der Tafeln und können sich noch ändern.
Die Tafel an der Station
